2012 feiern die Naturparke Niederösterreich ihr 50-Jahre-Jubiläum
Der Schutz von Landschaften mit hohem Erholungswert hat in Niederösterreich eine lange Tradition. Bereits 1962 wurde mit dem Naturpark Sparbach im Wienerwald der erste Naturpark in ganz Österreich gegründet. 50 Jahre später findet man in Niederösterreich mit Abstand die meisten Naturparke in Österreich: Von 47 österreichischen Naturparken liegen 23 in Niederösterreich.
„Die Naturparke repräsentieren einmalige Landschaften, regionale Besonderheiten, interessante Tier- und Pflanzengesellschaften sowie kulturelle Vielfalt“, betonen Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav und Naturschutzlandesrat Dr. Stephan Pernkopf.
2012 feiern die Naturparke Niederösterreich, mit zahlreichen Veranstaltungen, ihr 50-Jahre-Jubiläum. Geboten wird viel Abwechslungsreiches und Informatives. Der Bogen spannt sich von Konzerten aller Stilrichtungen mitten in der Natur bis zu kulinarischen Märkten. Während der Feste – und natürlich auch sonst – haben große und kleine Besucher die Möglichkeit, bei Wanderungen und Führungen mehr über die vielfältige Fauna und Flora zu erfahren.
Naturschutzlandesrat Dr. Stephan Pernkopf: „Ein Besuch lohnt sich immer, denn kaum irgendwo sonst ist der Zauber der Natur auf so anregende Weise spürbar und erlebbar wie in den Naturparken Niederösterreichs".
Aus diesem Grund erfreuen sich die Naturparke in Niederösterreich bei den BesucherInnen immer größerer Beliebtheit. „In den letzten 50 Jahren haben sich die Naturparke zu einem wichtigen Bestandteil des niederösterreichischen Tourismus entwickelt. Mehr als 2,6 Mio. Gäste werden pro Jahr in den 23 Naturparken gezählt“, so Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav.
Naturpark Sparbach: Der älteste Naturpark Österreichs
Die Geschichte des Naturparks Sparbach reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück. Auf dem Gelände im Wienerwald ließ Fürst Johann von Liechtenstein (1760-1836) ein Wildreservat einrichten, in dem Damwild und Mufflons gehegt und gejagt wurden. Fürst von Liechtenstein ließ seine Ländereien aufforsten und die Landschaft gestalten. Wege wurden angelegt und, ganz im Sinne der Romantik, Zierbauten errichtet, zum Beispiel der Husarentempel, der Schwarze Turm und das Amphitheater. Restauriert wurden zu jener Zeit auch die Mödlinger Burg, die Ruine Johannstein in Sparbach, die Burg Liechtenstein und das gegenüberliegende Schloss.
So gab es bereits um 1812 rund um das Sparbacher Schloss einen Tiergarten und eine prachtvolle Wiesenlandschaft. Dorthin unternahmen viele Wiener Ausflüge, auch Georg Friedrich Waldmüller, der die Landschaft in einigen seiner Bilder verewigte.
Im 20. Jahrhundert setzte die Kriegs- und Nachkriegszeit dem Tiergarten schwer zu, vieles war zerstört. 1958 fassten die niederösterreichische Landesregierung und die fürstlich Liechtenstein'sche Verwaltung den Entschluss, auf dem Gebiet des alten Tiergartens einen Naturpark moderner Prägung zu errichten. Das weitläufige Gelände sollte zu einem geschützten Lebensraum für Tiere und Pflanzen werden.
Es sollte auch ein Ort sein, an dem sich Menschen erholen und ihre Freizeit genießen können. Mit neuer Umzäunung, renovierten Bauten, neu angelegten Wegen und spezifischen Naturschutzmaßnahmen wurde 1962 in Sparbach der erste Naturpark Österreichs eröffnet.
Der Naturparke-Festreigen 2012
Im Jubiläumsjahr bieten die Naturparke Niederösterreich von April bis Oktober 2012 eine Reihe abwechslungsreicher Veranstaltungen. Über alle Termine und Details zu den einzelnen Festen informiert die Website.
Der Auftakt: Jubiläumsfest – 50 Jahre Naturpark Sparbach, 28. April
Den Auftakt zum großen Naturparke-Festreigen macht das „Jubiläumsfest – 50 Jahre Naturpark“ in Sparbach am Samstag, 28. April. Zwischen 11 und 18 Uhr sind die Besucher eingeladen, verschiedene interaktive Stationen entlang der Wanderwege auszuprobieren oder eine gemütliche Rundfahrt mit dem Naturparktaxi zu unternehmen.
Bei Falken-Flugvorführungen kann man die faszinierenden Greifvögel aus der Nähe beobachten. Auf die kleinen Naturparkgäste warten neue Stationen am Abenteuerspielplatz. Ein Jagdhornbläser-Ensemble, Waldkulinarik am Lagerfeuer und Schmankerln beim Besucherzentrum runden das Programm ab.
April und Mai: Am 29. April lädt der Naturpark Leiser Berge zum Maibaumaufstellen. „Musik trifft Natur“ heißt es am 5. Mai im Naturpark Kamptal-Schönberg.
Juni bis August: „gipfelklaenge“ ertönen am 2. und 3. Juni im Naturpark Ötscher-Tormäuer. Sechs Kapellen spielen bei „Musik in der Wüste“ am 9. Juni im Naturpark Mannersdorf-Wüste auf. Am 10. Juni trifft man sich im Naturpark Geras zu einem „Fest bei den Eseln Balduin und Heidi“. Seinen 40. Geburtstag feiert der Naturpark Falkenstein-Schwarzau im Gebirge am 15. Juni. Im Naturpark Buchenberg findet am 16. Juni der Familientag der Top-Tierparke Österreichs statt. „Abenteuer Hohe Wand“ heißt es am 16. und 17. Juni im Naturpark Hohe Wand. Ein Keltenfest geht am 23. und 24. Juni im Naturpark Landseer Berge über die Bühne. Am 30. Juni findet im Naturpark Eichenhain ein Naturpark-Grillabend statt.
Am 29. Juli feiern gleich drei Waldviertler Naturparke ein Fest: der Naturpark Nordwald, der Naturpark Dobersberg und auch der Naturpark Blockheide Gmünd bittet an diesem Tag zu seinem „Blockheidefest“. Ein Familienfest gestaltet der Naturpark Eisenwurzen am 26. August.
September und Oktober: Der Spitzer Graben-Fest findet am 1. und 2. September im Naturpark Jauerling-Wachau statt. In allen Naturparken steht am 15. September die „Lange Nacht der Naturparke“ auf dem Programm. Im Naturpark Purkersdorf wird am 22. September ein Fest unter dem Motto „Natur mit allen Sinnen erleben“ gefeiert. Den krönenden Abschluss des Festreigens bildet das Abfischfest am 26. Oktober im Naturpark Heidenreichstein.
Neue Broschüre: Sommerprogramm 2012
Der Frühling zeigt sich nun von seiner schönsten Seite und erlebnisreiche Tage warten auf die Besucher der 23 Niederösterreichischen Naturparke. Wandern, Abenteuerführungen, Naturparkfeste und über 200 Veranstaltungen für alle Altersklassen – Die Broschüre „Sommerprogramm 2012“ der Niederösterreichischen Naturparke hat mit einem Überblick über 50 Jahre Naturparke,
den Festreigen und allen weiteren Aktivitäten und Angeboten in der Sommersaison 2012 viel zu bieten! Diese wird kostenlos vom Verein Naturparke Niederösterreich an alle Interessanten versendet!
Wanderpass 2012
23 unterschiedliche Routen führen durch die schönsten und vielfältigsten Landschaften Niederösterreichs. Die Wanderer können Stempel sammeln und bei Einsendung des Passes gibt es ab 5 Stempel die Wandernadel in Bronze mit Urkunde; ab 8 Silber und ab 12 Gold. Für Kinder gibt es eine spezielle Wandernadel mit Urkunde. Zusätzlich können auch 3 zusätzliche Stempel gesammelt werden, indem an Bildungsangeboten der Naturparke teilgenommen wird!
Fotowettbewerb
Der Fotowettbewerb der Niederösterreichischen Naturparke läuft dieses Jahr bis 30. September 2012. Stimmungsvolle Aufnahmen von blühenden Wiesen oder spielenden Rehkids unserer Naturparke können an das Team der Naturparke gesendet werden. Zu folgenden drei Kategorien können Ihre Fotos eingesendet werden: „Landschaft & Erlebnisse“, „Tiere & Pflanzen“ und „Nachwuchsfotographen“. Auf die Gewinner warten zahlreiche Naturpark-Preise.
Freitag, 6. April 2012
Montag, 2. April 2012
Österreich Urlaub: Passionsspiele
„400 Jahre Passionsspiele Erl“ 2013 – mit Felix Mitterer als Autor
Im Jahr 2013 feiert Erl im Tiroler Unterland das Jubliläum „400 Jahre Passionsspiele“. Seit 1613 kommen die Erler ihrem Eid aus der Pestzeit nach und führen alle sechs Jahre Passionsspiele auf, als „Verkündigung der christlichen Botschaft des Friedens“. Die Wurzeln der Erler Passion gehen auf ein Osterspiel des Meistersingers Sebastian Wild aus Augsburg zurück, wie der älteste Spieltext aus dem Jahr 1613 belegt. Heute sind rund 600 Laiendarsteller aus Erl voll Einsatz bei den Aufführungen dabei – das ist fast die Hälfte der Gemeindebewohner. Für die Aufführungen im Jubiläumsjahr 2013 konnte der bekannte Tiroler Schriftsteller Felix Mitterer als Autor gewonnen werden: „Es ist die größte Herausforderung meines Lebens als Dramatiker, die größte Geschichte aller Zeiten neu für die Passionsspiele Erl zu erarbeiten …“. Mitterer wird Jesus, die Frauen und Männer an seiner Seite sowie seine Gegner in ungewohntem Licht zeigen. Ein Markenzeichen der Erler Passionsspiele sind die ausgeprägte Szenengestaltung des Kreuzwegs sowie eine eigens komponierte Passionsmusik für Chor und Orchester. Eine englische Szenenerläuterung mittels Kopfhörer macht die Passionsspiele auch für nicht deutschsprachige Gäste verständlich (Anmeldung erforderlich). Für die Inszenierung ist der Tiroler Regisseur Markus Plattner verantwortlich. Wie zuletzt im Jahr 2008 sind im Team Wolfram Wagner (Musik), Annelie Büchner (Bühnenbild) und Lenka Radecky (Kostüme), neu dabei ist Ralf Wapler (Beleuchtung). Gespielt wird von Mai bis Oktober 2013.
Spieltage der Passionsspiele Erl 2013
26. (Premiere), 30. Mai 2013
01. (Abendvorstellung), 08., 09., 15., 16., 22., 23.,29., 30. Juni 2013
06., 07., 13., 14., 20., 21., 27., 28. Juli 2013
03., 10., 17., 24., 31. August 2013
07., 08., 14., 15., 21., 22., 28. 29. September 2013
05. Oktober 2013
Neues Festspielhaus für Erl
Früher wurde die Passion in Erl an verschiedenen Spielstätten aufgeführt. 1959 entstand dann nach Plänen von Robert Schuller ein Passionsspielhaus, das über eine herausragende Akustik verfügt, das aber nicht beheizbar ist. Ein nachträglicher Einbau könnte die berühmte, von Sergiu Celibidache gelobte Akustik, empfindlich beeinträchtigen. Darum wird seit Oktober 2010 direkt neben dem Passionsspielhaus an einem zusätzlichen Festspielhaus gebaut. In diesem Bau wird es ab Dezember 2012 auch Probemöglichkeiten für die Passionsspiele geben. Das von den Wiener Architekten Delugan Meissl geplante neue Festspielhaus wird die Architektur des Passionsspielhauses sowie die umgebende Landschaft besonders respektieren. Es wird über 862 Sitzplätze verfügen und neue Heimat für die Tiroler Festspiele Erl werden, die 1998 von Gustav Kuhn gründet wurden. In den Zwischenjahren der alle sechs Jahre stattfindenden Passionsspiele waren die Tiroler Festspiele Erl im Passionshaus beheimatet. Das Festival mit internationalem Anspruch, zu dem Besucher aus ganz Europa kommen, aus den USA oder Japan, soll so über das ganze Jahr geführt werden. Vor allem Musik von Bach, Händel, Haydn, Mozart, italienischem Belcanto und Experimentelles sollen hier in Zukunft in adäquater Akustik und passender Atmosphäre aufgeführt werden. Gründer und Festivalleiter Gustav Kuhn strebt ein „Festival der Auseinandersetzung“ an, das die Tradition auf den Prüfstand stellt. „Ich will zeigen, dass Musikdramatik aus Musik entwickelt werden muss und nicht aus textlich-ideologischen Ideen“, so Kuhn über die programmatischen Ziele. Den Großteil der 36 Millionen Euro Baukosten für das Festspielhaus wird die Haselsteiner Familien-Privatstiftung tragen. Damit verwirklicht der geborene Salzburger seinen Lebenstraum, eigene Festspiele zu veranstalten – und die Liebe zur Musik am Leben zu erhalten.
Im Jahr 2013 feiert Erl im Tiroler Unterland das Jubliläum „400 Jahre Passionsspiele“. Seit 1613 kommen die Erler ihrem Eid aus der Pestzeit nach und führen alle sechs Jahre Passionsspiele auf, als „Verkündigung der christlichen Botschaft des Friedens“. Die Wurzeln der Erler Passion gehen auf ein Osterspiel des Meistersingers Sebastian Wild aus Augsburg zurück, wie der älteste Spieltext aus dem Jahr 1613 belegt. Heute sind rund 600 Laiendarsteller aus Erl voll Einsatz bei den Aufführungen dabei – das ist fast die Hälfte der Gemeindebewohner. Für die Aufführungen im Jubiläumsjahr 2013 konnte der bekannte Tiroler Schriftsteller Felix Mitterer als Autor gewonnen werden: „Es ist die größte Herausforderung meines Lebens als Dramatiker, die größte Geschichte aller Zeiten neu für die Passionsspiele Erl zu erarbeiten …“. Mitterer wird Jesus, die Frauen und Männer an seiner Seite sowie seine Gegner in ungewohntem Licht zeigen. Ein Markenzeichen der Erler Passionsspiele sind die ausgeprägte Szenengestaltung des Kreuzwegs sowie eine eigens komponierte Passionsmusik für Chor und Orchester. Eine englische Szenenerläuterung mittels Kopfhörer macht die Passionsspiele auch für nicht deutschsprachige Gäste verständlich (Anmeldung erforderlich). Für die Inszenierung ist der Tiroler Regisseur Markus Plattner verantwortlich. Wie zuletzt im Jahr 2008 sind im Team Wolfram Wagner (Musik), Annelie Büchner (Bühnenbild) und Lenka Radecky (Kostüme), neu dabei ist Ralf Wapler (Beleuchtung). Gespielt wird von Mai bis Oktober 2013.
Spieltage der Passionsspiele Erl 2013
26. (Premiere), 30. Mai 2013
01. (Abendvorstellung), 08., 09., 15., 16., 22., 23.,29., 30. Juni 2013
06., 07., 13., 14., 20., 21., 27., 28. Juli 2013
03., 10., 17., 24., 31. August 2013
07., 08., 14., 15., 21., 22., 28. 29. September 2013
05. Oktober 2013
Neues Festspielhaus für Erl
Früher wurde die Passion in Erl an verschiedenen Spielstätten aufgeführt. 1959 entstand dann nach Plänen von Robert Schuller ein Passionsspielhaus, das über eine herausragende Akustik verfügt, das aber nicht beheizbar ist. Ein nachträglicher Einbau könnte die berühmte, von Sergiu Celibidache gelobte Akustik, empfindlich beeinträchtigen. Darum wird seit Oktober 2010 direkt neben dem Passionsspielhaus an einem zusätzlichen Festspielhaus gebaut. In diesem Bau wird es ab Dezember 2012 auch Probemöglichkeiten für die Passionsspiele geben. Das von den Wiener Architekten Delugan Meissl geplante neue Festspielhaus wird die Architektur des Passionsspielhauses sowie die umgebende Landschaft besonders respektieren. Es wird über 862 Sitzplätze verfügen und neue Heimat für die Tiroler Festspiele Erl werden, die 1998 von Gustav Kuhn gründet wurden. In den Zwischenjahren der alle sechs Jahre stattfindenden Passionsspiele waren die Tiroler Festspiele Erl im Passionshaus beheimatet. Das Festival mit internationalem Anspruch, zu dem Besucher aus ganz Europa kommen, aus den USA oder Japan, soll so über das ganze Jahr geführt werden. Vor allem Musik von Bach, Händel, Haydn, Mozart, italienischem Belcanto und Experimentelles sollen hier in Zukunft in adäquater Akustik und passender Atmosphäre aufgeführt werden. Gründer und Festivalleiter Gustav Kuhn strebt ein „Festival der Auseinandersetzung“ an, das die Tradition auf den Prüfstand stellt. „Ich will zeigen, dass Musikdramatik aus Musik entwickelt werden muss und nicht aus textlich-ideologischen Ideen“, so Kuhn über die programmatischen Ziele. Den Großteil der 36 Millionen Euro Baukosten für das Festspielhaus wird die Haselsteiner Familien-Privatstiftung tragen. Damit verwirklicht der geborene Salzburger seinen Lebenstraum, eigene Festspiele zu veranstalten – und die Liebe zur Musik am Leben zu erhalten.
Dienstag, 6. März 2012
Österreich Urlaub im Mostviertel
Die Moststraße weckt Frühlingsgefühle
Mit genussvollen Festen feiert man an der Moststraße im niederösterreichischen Mostviertel von April bis Juni den Mostfrühling. Spannende Einblicke gibt die Ausstellung „Leben im Vierkanthof – wo Bauern und Mönche beten und arbeiten“, die das Stift Seitenstetten anlässlich seines 900-Jahr Jubiläums zeigt. „In Fluss“ ist Thema des Viertelfestivals Niederösterreich, das 2012 das Mostviertel bespielt.
Feiern und genießen: Der Mostfrühling
Im April, wenn die vielen tausend Birnbäume entlang der rund 200 Kilometer langen Moststraße in voller Pracht aufblühen, beginnt ein genussvoller Festreigen. Bis in den Juni hinein laden Gemeinden, Wirte und Ausflugziele hinaus in die schöne Natur und zu kulinarischen Entdeckungen. Im Mittelpunkt stehen die vorwiegend sortenreinen Birnenmoste, für die das Mostviertel so bekannt ist. Das frühlingsfrische Getränkesortiment umfasst außerdem fruchtige Säfte und edle Brände. Dazu speist man Spezialitäten aus der Heurigenküche und Gerichte, denen der Most und die Birnen eine besondere Note verleihen.
Feierlicher Höhepunkt im Mostfrühling ist der „Tag des Mostes“ am 29. April: Moststraße-Heurige, Moststraße-Wirte, die Mostbarone, Ausflugsziele und Orte laden zu Verkostungen, gemütlichem Beisammensein bei Musik, geführten Wanderungen und Rallyes. Bei den Moststraße-Ab-Hof-Betrieben kann man die verschiedenen Köstlichkeiten an Ort und Stelle kaufen.
Entdecken und urlauben: Hinaus in den Frühling
Wer sich genauer mit den Besonderheiten der Mostviertler Birnen befassen möchte, für den ist das MostBirnHaus in Stift Ardagger ein gutes Ziel. Die ansprechend gestaltete Ausstellung mit interaktiven Stationen informiert über den Weg der Birne vom Baum bis ins Glas. Führungen und Verkostungen von exquisiten Birnenmosten und Destillaten bietet die Mostelleria in Öhling an.
Verkostungen und Besichtigungen lassen sich gut mit genussvollen Urlaubstagen kombinieren. Regionstypisch wohnt man zum Beispiel bei einem der Mostviertler Genießerzimmer-Gastgeber. Neun dieser zertifizierten Häuser liegen an der Moststraße, vom Bauernhof bis zum gediegenen 4-Sterne-Hotel.
Radfahren und E-Biken: Die Moststraße erkunden
Mit dem Fahrrad erkundet man das blühende Land auf angenehme Weise. Zahlreiche Radrouten verlaufen vorbei an den Streuobstwiesen durchs sanfte Hügelland und zu schönen Aussichtspunkten. Wer sich die Anstiege erleichtern möchte, kann neuerdings E-Bikes ausleihen, zum Beispiel beim Panoramagasthof Mitterböck in St. Michael bei St. Peter in der Au und im RelaxResort Kothmühle in Neuhofen an der Ybbs. Zum Einkehren bieten sich die Moststraße-Heurigen und Moststraße-Wirtshäuser an.
Über die schönsten Touren und E-Bike-freundliche Betriebe, wo man sein Rad aufladen kann, informiert die MostRadCard, die es kostenlos bei Mostviertel Tourismus gibt.
Beten und arbeiten: Stift Seitenstetten feiert 900 Jahre
Mit einem Rückblick auf eine aufregende Geschichte und genussvollen Festen feiert das Stift Seitenstetten an der Moststraße sein 900-jähriges Bestehen. Interessante Einblicke gibt die Ausstellung „Leben im Vierkanthof – wo Bauern und Mönche beten und arbeiten“ vom 28. April bis 4. November. Die Schau beeindruckt mit verschiedensten Facetten, die einerseits Einblick ins Klosterleben gewähren, aber auch den Blick auf das Mostviertel schärfen.
Der Veranstaltungsreigen um 900 Jahre Stift Seitenstetten beginnt mit der Birnbaumblüte Ende April und erstreckt sich bis in den Herbst, wenn die Mostbirnernte die Mostviertler Heurigentische reicht aufdeckt. Das Programm reicht von der Präsentation eines neuen Vierkanter-Bildbandes über ein Konzert des Jägerchors, von der Goldhauben-Wallfahrt bis zum Vierkanterkabarett.
Bewegen und verändern: Das Viertelfestival Niederösterreich
Jedes Jahr bespielt das Viertelfestival Niederösterreich ein anderes Viertel in Niederösterreich. Vom 12. Mai bis 12. August ist das Mostviertel Schauplatz von rund 70 Veranstaltungen. Unter dem Motto „In Fluss – analysieren, bewegen, verändern“ wird ein bewegtes wie auch bewegendes Programm geboten. Die von einer namhaften Jury ausgewählten Projekte befassen sich künstlerisch mit den Besonderheiten der Region. Im Vordergrund stehen Außergewöhnliches und die Freude am Experiment.
Mit genussvollen Festen feiert man an der Moststraße im niederösterreichischen Mostviertel von April bis Juni den Mostfrühling. Spannende Einblicke gibt die Ausstellung „Leben im Vierkanthof – wo Bauern und Mönche beten und arbeiten“, die das Stift Seitenstetten anlässlich seines 900-Jahr Jubiläums zeigt. „In Fluss“ ist Thema des Viertelfestivals Niederösterreich, das 2012 das Mostviertel bespielt.
Feiern und genießen: Der Mostfrühling
Im April, wenn die vielen tausend Birnbäume entlang der rund 200 Kilometer langen Moststraße in voller Pracht aufblühen, beginnt ein genussvoller Festreigen. Bis in den Juni hinein laden Gemeinden, Wirte und Ausflugziele hinaus in die schöne Natur und zu kulinarischen Entdeckungen. Im Mittelpunkt stehen die vorwiegend sortenreinen Birnenmoste, für die das Mostviertel so bekannt ist. Das frühlingsfrische Getränkesortiment umfasst außerdem fruchtige Säfte und edle Brände. Dazu speist man Spezialitäten aus der Heurigenküche und Gerichte, denen der Most und die Birnen eine besondere Note verleihen.
Feierlicher Höhepunkt im Mostfrühling ist der „Tag des Mostes“ am 29. April: Moststraße-Heurige, Moststraße-Wirte, die Mostbarone, Ausflugsziele und Orte laden zu Verkostungen, gemütlichem Beisammensein bei Musik, geführten Wanderungen und Rallyes. Bei den Moststraße-Ab-Hof-Betrieben kann man die verschiedenen Köstlichkeiten an Ort und Stelle kaufen.
Entdecken und urlauben: Hinaus in den Frühling
Wer sich genauer mit den Besonderheiten der Mostviertler Birnen befassen möchte, für den ist das MostBirnHaus in Stift Ardagger ein gutes Ziel. Die ansprechend gestaltete Ausstellung mit interaktiven Stationen informiert über den Weg der Birne vom Baum bis ins Glas. Führungen und Verkostungen von exquisiten Birnenmosten und Destillaten bietet die Mostelleria in Öhling an.
Verkostungen und Besichtigungen lassen sich gut mit genussvollen Urlaubstagen kombinieren. Regionstypisch wohnt man zum Beispiel bei einem der Mostviertler Genießerzimmer-Gastgeber. Neun dieser zertifizierten Häuser liegen an der Moststraße, vom Bauernhof bis zum gediegenen 4-Sterne-Hotel.
Radfahren und E-Biken: Die Moststraße erkunden
Mit dem Fahrrad erkundet man das blühende Land auf angenehme Weise. Zahlreiche Radrouten verlaufen vorbei an den Streuobstwiesen durchs sanfte Hügelland und zu schönen Aussichtspunkten. Wer sich die Anstiege erleichtern möchte, kann neuerdings E-Bikes ausleihen, zum Beispiel beim Panoramagasthof Mitterböck in St. Michael bei St. Peter in der Au und im RelaxResort Kothmühle in Neuhofen an der Ybbs. Zum Einkehren bieten sich die Moststraße-Heurigen und Moststraße-Wirtshäuser an.
Über die schönsten Touren und E-Bike-freundliche Betriebe, wo man sein Rad aufladen kann, informiert die MostRadCard, die es kostenlos bei Mostviertel Tourismus gibt.
Beten und arbeiten: Stift Seitenstetten feiert 900 Jahre
Mit einem Rückblick auf eine aufregende Geschichte und genussvollen Festen feiert das Stift Seitenstetten an der Moststraße sein 900-jähriges Bestehen. Interessante Einblicke gibt die Ausstellung „Leben im Vierkanthof – wo Bauern und Mönche beten und arbeiten“ vom 28. April bis 4. November. Die Schau beeindruckt mit verschiedensten Facetten, die einerseits Einblick ins Klosterleben gewähren, aber auch den Blick auf das Mostviertel schärfen.
Der Veranstaltungsreigen um 900 Jahre Stift Seitenstetten beginnt mit der Birnbaumblüte Ende April und erstreckt sich bis in den Herbst, wenn die Mostbirnernte die Mostviertler Heurigentische reicht aufdeckt. Das Programm reicht von der Präsentation eines neuen Vierkanter-Bildbandes über ein Konzert des Jägerchors, von der Goldhauben-Wallfahrt bis zum Vierkanterkabarett.
Bewegen und verändern: Das Viertelfestival Niederösterreich
Jedes Jahr bespielt das Viertelfestival Niederösterreich ein anderes Viertel in Niederösterreich. Vom 12. Mai bis 12. August ist das Mostviertel Schauplatz von rund 70 Veranstaltungen. Unter dem Motto „In Fluss – analysieren, bewegen, verändern“ wird ein bewegtes wie auch bewegendes Programm geboten. Die von einer namhaften Jury ausgewählten Projekte befassen sich künstlerisch mit den Besonderheiten der Region. Im Vordergrund stehen Außergewöhnliches und die Freude am Experiment.
Montag, 12. Dezember 2011
Urlaub in Österreich: Im Eislauf-Mekka Weissensee
Ab Mitte Dezember verwandelt sich der Kärntner Weissensee, Österreichs höchst gelegener Badesee, zum europäischen Zentrum des Natureislaufs. Auf den spiegelglatten Bahnen gleiten die Genuss-Eisläufer dahin, daneben spielen Eisgolfer ihre Bälle und gehen Eisschnellläufer auf Rekordjagd.
„Zu Kathrein friert der See zu“, lautet eine alte Bauernweisheit, die sich auch heuer bestätigt. Seit dem 25. November (Kathrein) wächst an den Ufern bereits die Eisschicht heran, die den Weissensee ab Mitte Dezember zum Mekka des Natureislaufs in Europa macht. Auf dem spiegelglatten 6,5 km2 großen „Spielplatz der Natur“ geben sich Eisläufer, Eisschnellläufer, Hockeyspieler oder Eisstockschützen ein Stelldichein.
Marathon am Eis: Auf dem idyllischen See, dessen Ostufer sich völlig unverbaut präsentiert, tragen die eislaufsportbegeisterten Niederländer seit Jahren ihre „Alternative holländische 11-Städtetour“ aus. Vom 24. Jänner bis zum 4. Februar 2012 reisen rund 5.000 Niederländer bereits zum 24. Mal an den Weissensee, um über verschiedene Distanzen die Schnellsten auf Kufen zu ermitteln. Königsdisziplin ist der Marathon über 200 km; der Weltrekord – aufgestellt am Weissensee – liegt bei beeindruckenden fünf Stunden und elf Minuten.
Wer es den Profis gleich tun will, kann an den Gäste-Eisschnelllaufrennen teilnehmen, die während der ganzen Saison jeweils am Freitag durchgeführt werden. Da genügen schon 10, 20 oder 50 Kilometer, um eine Urkunde und eine Medaille zu ergattern. Übrigens, Eislaufen und Eisschnelllaufen lassen sich an der Eislaufakademie am Weissensee auch lernen.
Beheizte Umziehhütten für mehr Komfort: Mehr Komfort beim Eislaufen bieten seit heuer beheizte „Umziehhütt'ln“ an den wichtigsten Einstiegsstellen in die bis zu 25 Kilometer langen Rundlaufbahnen. Dort lassen sich bequem im Warmen die Schuhe gegen die Kufen tauschen. Als weiteren Zusatzservice offerieren die Winterspezialisten am Weissensee ihren Urlaubs- wie Tagesgästen das „Naturpark-Eisrucksackl“ um günstige fünf Euro. Im Rucksack lassen sich auch die Winterstiefel verstauen, um sie bereit zu haben, wenn ein „Landgang“ etwa zur Stärkung ansteht.
Sanfte Mobilität: Auf das Auto können Gäste im Naturpark Weissensee ab heuer verzichten. Für Mobilität sorgt der Naturparkbus, der im Stundentakt verkehrt und ein kostenloser Service ist. Zusteigen lässt sich alle 200 bis 300 Meter. Ihren eigenen Pkw parken die Tagesgäste an einem der Parkplätze. Die Kosten dafür belaufen sich auf maximal 4,80 Euro pro Tag, die Verrechnung erfolgt halbstundenweise. Aus den Einnahmen finanziert der Naturpark die Eis- und Loipenpflege sowie den Bus.
Ein Golfplatz ganz in Weiß: Vom 9. bis zum 11. Februar laden weiße Fairways – dazu wird die Schneedecke komprimiert – zum „19. Internationalen Weissensee Eisgolf-Turnier“. Statt der „Greens“ gibt es „Whites“, in die Spieler ihre bunten Bälle einlochen.
Alaskafeeling: Am 14. und am 15. Jänner finden am Weissensee die Österreichischen Meisterschaften im Schlittenhundefahren statt. Zahlreiche Teams haben ihre Teilnahme zugesagt. Hundefans sind da in ihrem Element, wenn sie die gutmütigen Huskys und ihre geschickten Musher bei den Wettläufen beobachten.
Loipenidylle: Zum Gleiten, diesmal über den Schnee, lädt im Naturpark Weissensee ein dichtes Netz von Doppelspur- und Skatingloipen von rund 50 Kilometern. Direkt neben dem See, auf dem die Eisläufer ihre Runden ziehen, geht es idyllisch auf der Seewiesen-Loipe dahin. Wen es beim Langlaufen höher hinauf zieht, der versucht es z. B. mit der zehn Kilometer langen Franz-Josephs-Höhe-Loipe oder macht einen Abstecher zum Tschabitscher auf 1.074 Metern. Ambitionierte Langläufer wählen die Alpl-Loipe auf 1.400 Metern Seehöhe. Darüber hinaus gibt es Wanderloipen, auf denen Hund und Herrl gemeinsam Spaß im Schnee haben können.
„Zu Kathrein friert der See zu“, lautet eine alte Bauernweisheit, die sich auch heuer bestätigt. Seit dem 25. November (Kathrein) wächst an den Ufern bereits die Eisschicht heran, die den Weissensee ab Mitte Dezember zum Mekka des Natureislaufs in Europa macht. Auf dem spiegelglatten 6,5 km2 großen „Spielplatz der Natur“ geben sich Eisläufer, Eisschnellläufer, Hockeyspieler oder Eisstockschützen ein Stelldichein.
Marathon am Eis: Auf dem idyllischen See, dessen Ostufer sich völlig unverbaut präsentiert, tragen die eislaufsportbegeisterten Niederländer seit Jahren ihre „Alternative holländische 11-Städtetour“ aus. Vom 24. Jänner bis zum 4. Februar 2012 reisen rund 5.000 Niederländer bereits zum 24. Mal an den Weissensee, um über verschiedene Distanzen die Schnellsten auf Kufen zu ermitteln. Königsdisziplin ist der Marathon über 200 km; der Weltrekord – aufgestellt am Weissensee – liegt bei beeindruckenden fünf Stunden und elf Minuten.
Wer es den Profis gleich tun will, kann an den Gäste-Eisschnelllaufrennen teilnehmen, die während der ganzen Saison jeweils am Freitag durchgeführt werden. Da genügen schon 10, 20 oder 50 Kilometer, um eine Urkunde und eine Medaille zu ergattern. Übrigens, Eislaufen und Eisschnelllaufen lassen sich an der Eislaufakademie am Weissensee auch lernen.
Beheizte Umziehhütten für mehr Komfort: Mehr Komfort beim Eislaufen bieten seit heuer beheizte „Umziehhütt'ln“ an den wichtigsten Einstiegsstellen in die bis zu 25 Kilometer langen Rundlaufbahnen. Dort lassen sich bequem im Warmen die Schuhe gegen die Kufen tauschen. Als weiteren Zusatzservice offerieren die Winterspezialisten am Weissensee ihren Urlaubs- wie Tagesgästen das „Naturpark-Eisrucksackl“ um günstige fünf Euro. Im Rucksack lassen sich auch die Winterstiefel verstauen, um sie bereit zu haben, wenn ein „Landgang“ etwa zur Stärkung ansteht.
Sanfte Mobilität: Auf das Auto können Gäste im Naturpark Weissensee ab heuer verzichten. Für Mobilität sorgt der Naturparkbus, der im Stundentakt verkehrt und ein kostenloser Service ist. Zusteigen lässt sich alle 200 bis 300 Meter. Ihren eigenen Pkw parken die Tagesgäste an einem der Parkplätze. Die Kosten dafür belaufen sich auf maximal 4,80 Euro pro Tag, die Verrechnung erfolgt halbstundenweise. Aus den Einnahmen finanziert der Naturpark die Eis- und Loipenpflege sowie den Bus.
Ein Golfplatz ganz in Weiß: Vom 9. bis zum 11. Februar laden weiße Fairways – dazu wird die Schneedecke komprimiert – zum „19. Internationalen Weissensee Eisgolf-Turnier“. Statt der „Greens“ gibt es „Whites“, in die Spieler ihre bunten Bälle einlochen.
Alaskafeeling: Am 14. und am 15. Jänner finden am Weissensee die Österreichischen Meisterschaften im Schlittenhundefahren statt. Zahlreiche Teams haben ihre Teilnahme zugesagt. Hundefans sind da in ihrem Element, wenn sie die gutmütigen Huskys und ihre geschickten Musher bei den Wettläufen beobachten.
Loipenidylle: Zum Gleiten, diesmal über den Schnee, lädt im Naturpark Weissensee ein dichtes Netz von Doppelspur- und Skatingloipen von rund 50 Kilometern. Direkt neben dem See, auf dem die Eisläufer ihre Runden ziehen, geht es idyllisch auf der Seewiesen-Loipe dahin. Wen es beim Langlaufen höher hinauf zieht, der versucht es z. B. mit der zehn Kilometer langen Franz-Josephs-Höhe-Loipe oder macht einen Abstecher zum Tschabitscher auf 1.074 Metern. Ambitionierte Langläufer wählen die Alpl-Loipe auf 1.400 Metern Seehöhe. Darüber hinaus gibt es Wanderloipen, auf denen Hund und Herrl gemeinsam Spaß im Schnee haben können.
Montag, 5. Dezember 2011
Österreich Urlaub und Oldtimerrennen
Wo Giulietta und Isetta zu Trophäen gleiten: Oldtimer-Rallye auf Schnee in Altenmarkt-Zauchensee
Ein Hauch Monaco, ein Schimmer Paris und eine Spur Dakar: Von 12. bis 15. Januar herrscht Ausnahmezustand in Altenmarkt-Zauchensee. Bis zu 5000 Zuschauer werden erwartet, wenn bei der 8. "Historic Ice Trophy" Stratus, Käfer und Alpine mit rund 80 internationalen Konkurrenten um die Wette gleiten. Nicht unbedingt schnell, aber taktisch perfekt und absolut wendig müssen die Piloten ihre Schmuckstücke über den anspruchsvollen Rundkurs lenken, dessen schneebedeckte Oberfläche eine zusätzliche Herausforderung zur sekundentreuen Stechuhr stellt. "Es macht einfach Spaß, die historischen Gefährte in Aktion zu beobachten", schwärmt Liesl Weitgasser (48), die die Veranstaltung 2003 gemeinsam mit ihren Brüdern, Cousins und Vater Eberhart ins Leben gerufen hat. "Nur wenige Rennen bieten Besuchern die Möglichkeit, die Karossen und das fahrerische Geschick der Rallye-Teams so nah und trotzdem völlig gefahrlos zu genießen." Übrigens: Wer die vierrädrigen Legenden live erleben möchte, zahlt für die Übernachtung im Doppelzimmer eines 3-Sternehotels ab 45 Euro.
Allradantrieb ist definitiv verboten, Spikes allerdings sind erlaubt, wenn sich bei der 8. "Historic Ice Trophy" in Altenmarkt Old- und Youngtimer bis Baujahr 1991 ein spektakuläres Stelldichein geben. Vom 12. bis 15. Januar stehen Zuschauer in der ersten Reihe und staunen, wie die rund 80 Teilnehmer auf Schnee und Eis ihr fahrerisches Können unter Beweis stellen. Völlig losgelöst vom Leistungsdruck der Tempo-Rennen gehen die Teams aus bis zu vier Personen hier an den Start und lassen Giulietta und Isetta lieber in scharfen Linien und mit feinster Technik als gnadenlos am Gas zu ihren Trophäen gleiten. Die historischen Gefährte treten je nach Baujahr und PS-Zahl in verschiedenen Klassen gegeneinander an und erfahren sich vorab im Qualifikationslauf ihre persönliche Richtzeit für den gesamten Wettbewerb.
Den Auftakt bildet die stimmungsvolle "Night Trophy", die in Form einer Sonderprüfung und mit mehreren geheimen Kontrollen auf der Strecke am 12. Januar - nach Einbruch der Dunkelheit - von Altenmarkt nach Zauchensee führt. Mit Winterreifen und normalen Straßenspikes ausgestattet, machen sich die Fahrer auf den eisigen Weg, um möglichst gleichmäßig und gewandt den Sieg in der Cross- Disziplin zu erfahren.
Am nächsten Tag fällt der Startschuss für den vereisten Rundkurs, der traditionell von Familienchef Eberhart (76) gesteckt wird. Hier haben die Zuschauer eine perfekte Plattform, um das Rallye-Geschehen hautnah zu verfolgen und die besondere Atmosphäre rund um die motorisierten Juwelen aufzunehmen. Das ist der Moment, für den sich das jahrelange Schrauben, die unermüdliche Jagd nach Ersatzteilen, das mühevolle Aufpolieren und die Liebe zum Detail gelohnt haben: "Manche Fahrer kommen jedes Jahr wieder und bringen ihre eingefleischten Fans gleich mit", erklärt Liesl Weitgasser. "Auf manche freuen wir uns deshalb ganz besonders, weil da sowohl der außergewöhnliche Wagen als auch das fahrerische Geschick zur Augenweide werden."
Nach den Finalläufen startet am Samstag das brandneue Rennformat "Doxa 6 Stunden von Altenmarkt", das seinen Teilnehmern einiges an Durchhaltevermögen und Zeitgefühl abverlangt. Der Gleichmäßigkeits-wettbewerb steht in einem strengen Reglement, das sowohl Ausstattung als auch Tankzeiten und Fahrerwechsel vorschreibt. Punkteabzug gibt es für zu lange bzw. zu kurze Boxenstopps, während Sonderrunden auch mal einen Bonuspunkt bringen können. Gewonnen hat das Team, das in der vorgeschriebenen Zeit am harmonischsten gefahren ist und so die geringsten Abweichungen von der persönlichen Richtzeit aufweist.
Neben den einzelnen Etappen-Siegen gibt es auch eine Gesamtwertung, deren Spitzenreiter am Ende der Veranstaltung mit einer würdigen Trophäe zum Gewinner gekürt wird. "Beim letzten Mal war es ein Porsche Targa Baujahr 1986, der den Sieg in der Gesamtwertung mit heim nehmen konnte", blickt Weitgasser zurück.
Durch das gesamte Rennprogramm führt übrigens DSF-Starmoderator Walter Zipser. Und auch ums leibliche Wohl muss sich niemand sorgen: Neben dem historischen Motorensurren liegt während der kompletten Veranstaltung ein Duft von Pongauer Spezialitäten und Glühwein in der Luft.
Das Haupt-Programm im Überblick:
12. Januar 2012, 18:00 Uhr - Night Trophy
13. Januar 2012, 13:00 Uhr - Vorfinalläufe
14. Januar 2012, 09:00 Uhr - Finalläufe
14. Januar 2012, 12:00 Uhr - Doxa 6 Stunden Rennen
15. Januar 2012, 09.00 Uhr - Superfinalläufe und Rennen mit langen Spikes
Ein Hauch Monaco, ein Schimmer Paris und eine Spur Dakar: Von 12. bis 15. Januar herrscht Ausnahmezustand in Altenmarkt-Zauchensee. Bis zu 5000 Zuschauer werden erwartet, wenn bei der 8. "Historic Ice Trophy" Stratus, Käfer und Alpine mit rund 80 internationalen Konkurrenten um die Wette gleiten. Nicht unbedingt schnell, aber taktisch perfekt und absolut wendig müssen die Piloten ihre Schmuckstücke über den anspruchsvollen Rundkurs lenken, dessen schneebedeckte Oberfläche eine zusätzliche Herausforderung zur sekundentreuen Stechuhr stellt. "Es macht einfach Spaß, die historischen Gefährte in Aktion zu beobachten", schwärmt Liesl Weitgasser (48), die die Veranstaltung 2003 gemeinsam mit ihren Brüdern, Cousins und Vater Eberhart ins Leben gerufen hat. "Nur wenige Rennen bieten Besuchern die Möglichkeit, die Karossen und das fahrerische Geschick der Rallye-Teams so nah und trotzdem völlig gefahrlos zu genießen." Übrigens: Wer die vierrädrigen Legenden live erleben möchte, zahlt für die Übernachtung im Doppelzimmer eines 3-Sternehotels ab 45 Euro.
Allradantrieb ist definitiv verboten, Spikes allerdings sind erlaubt, wenn sich bei der 8. "Historic Ice Trophy" in Altenmarkt Old- und Youngtimer bis Baujahr 1991 ein spektakuläres Stelldichein geben. Vom 12. bis 15. Januar stehen Zuschauer in der ersten Reihe und staunen, wie die rund 80 Teilnehmer auf Schnee und Eis ihr fahrerisches Können unter Beweis stellen. Völlig losgelöst vom Leistungsdruck der Tempo-Rennen gehen die Teams aus bis zu vier Personen hier an den Start und lassen Giulietta und Isetta lieber in scharfen Linien und mit feinster Technik als gnadenlos am Gas zu ihren Trophäen gleiten. Die historischen Gefährte treten je nach Baujahr und PS-Zahl in verschiedenen Klassen gegeneinander an und erfahren sich vorab im Qualifikationslauf ihre persönliche Richtzeit für den gesamten Wettbewerb.
Den Auftakt bildet die stimmungsvolle "Night Trophy", die in Form einer Sonderprüfung und mit mehreren geheimen Kontrollen auf der Strecke am 12. Januar - nach Einbruch der Dunkelheit - von Altenmarkt nach Zauchensee führt. Mit Winterreifen und normalen Straßenspikes ausgestattet, machen sich die Fahrer auf den eisigen Weg, um möglichst gleichmäßig und gewandt den Sieg in der Cross- Disziplin zu erfahren.
Am nächsten Tag fällt der Startschuss für den vereisten Rundkurs, der traditionell von Familienchef Eberhart (76) gesteckt wird. Hier haben die Zuschauer eine perfekte Plattform, um das Rallye-Geschehen hautnah zu verfolgen und die besondere Atmosphäre rund um die motorisierten Juwelen aufzunehmen. Das ist der Moment, für den sich das jahrelange Schrauben, die unermüdliche Jagd nach Ersatzteilen, das mühevolle Aufpolieren und die Liebe zum Detail gelohnt haben: "Manche Fahrer kommen jedes Jahr wieder und bringen ihre eingefleischten Fans gleich mit", erklärt Liesl Weitgasser. "Auf manche freuen wir uns deshalb ganz besonders, weil da sowohl der außergewöhnliche Wagen als auch das fahrerische Geschick zur Augenweide werden."
Nach den Finalläufen startet am Samstag das brandneue Rennformat "Doxa 6 Stunden von Altenmarkt", das seinen Teilnehmern einiges an Durchhaltevermögen und Zeitgefühl abverlangt. Der Gleichmäßigkeits-wettbewerb steht in einem strengen Reglement, das sowohl Ausstattung als auch Tankzeiten und Fahrerwechsel vorschreibt. Punkteabzug gibt es für zu lange bzw. zu kurze Boxenstopps, während Sonderrunden auch mal einen Bonuspunkt bringen können. Gewonnen hat das Team, das in der vorgeschriebenen Zeit am harmonischsten gefahren ist und so die geringsten Abweichungen von der persönlichen Richtzeit aufweist.
Neben den einzelnen Etappen-Siegen gibt es auch eine Gesamtwertung, deren Spitzenreiter am Ende der Veranstaltung mit einer würdigen Trophäe zum Gewinner gekürt wird. "Beim letzten Mal war es ein Porsche Targa Baujahr 1986, der den Sieg in der Gesamtwertung mit heim nehmen konnte", blickt Weitgasser zurück.
Durch das gesamte Rennprogramm führt übrigens DSF-Starmoderator Walter Zipser. Und auch ums leibliche Wohl muss sich niemand sorgen: Neben dem historischen Motorensurren liegt während der kompletten Veranstaltung ein Duft von Pongauer Spezialitäten und Glühwein in der Luft.
Das Haupt-Programm im Überblick:
12. Januar 2012, 18:00 Uhr - Night Trophy
13. Januar 2012, 13:00 Uhr - Vorfinalläufe
14. Januar 2012, 09:00 Uhr - Finalläufe
14. Januar 2012, 12:00 Uhr - Doxa 6 Stunden Rennen
15. Januar 2012, 09.00 Uhr - Superfinalläufe und Rennen mit langen Spikes
Freitag, 18. November 2011
Österreich Urlaub: Osttirol
Das ausgezeichnete Großglockner Resort bürgt für Skivergnügen der Superlative. Insgesamt wartet Osttirol mit 350 Pistenkilometern auf.
Der ideale Skitag beginnt auf den Osthängen in Kals. Auf die Blauspitze rauf, vier, fünf sportliche Talabfahrten, dann mit der Gondel zur Adlerlounge, dem höchstgelegenen Haubenrestaurant Österreichs (2621 Meter). Sich verwöhnen lassen, während der Blick über 60 Dreitausender schweift. Anschließend zu den Westhängen in Matrei mit der legendären 11,3 Kilometer langen Talabfahrt, nach der die Oberschenkel brennen. Im Großglockner Resort mit seinen 110 Pistenkilometern können Gäste den ganzen Tag lang auf der Sonnenseite schwingen. Das größte Schneeparadies Osttirols, das unter anderem vom ADAC für sein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis ausgezeichnet wurde, öffnet bereits Anfang Dezember. Bis weit in den April hinein können Urlauber im Angesicht des Großglockners, dem mit 3798 Metern höchsten Berg Österreichs, unbeschwerten Pistenspaß genießen. Und dabei nach Herzenslust carven.
Denn auch für breite Schwünge gibt’s im Großglockner Resort genügend Platz. „Eine Aufstiegshilfe bedient immer gleich mehrere Abfahrten – dadurch verteilen sich die Gäste“, erklärt Rupert Tembler. Er ist Leiter der Skischule in Kals und hebt neben den bestens präparierten Pisten besonders die hervorragende Infrastruktur für Familien hervor. Die kleinen Kinder können unten entspannt im Tal lernen, während Oma und Opa nur ein paar Schritte vom Hotel entfernt am Pistenrand zuschauen, und Familien mit schon versierterem Nachwuchs haben oben im Skigebiet die große Auswahl zwischen leichten, mittleren und schweren Pisten. Besonderer Tipp für Könner: Die Varianten, die von der Adlerlounge hinunter zur Mittelstation der Gondelbahn führen. „Grad‘ bei Neuschnee ein absoluter Genuss“, schwärmt Rupert Tembler.
Das Großglockner Resort ist das größte und bekannteste unter den sieben Osttiroler Skigebieten mit ihren insgesamt 350 Pistenkilometern. Was alle verbindet: Die herrliche Lage auf dem Südbalkon der Alpen mit seinen 2000 Sonnenstunden pro Jahr. „Aufgrund der besonderen klimatischen Verhältnisse schneit es bei uns in der Regel schon im Spätherbst kräftig“, erklärt Rupert Tembler. Bis weit ins Frühjahr hinein herrschen optimale Wintersportbedingungen – sogar für Langläufer, denn der Großteil Osttirols liegt zwischen 1000 und 2000 Metern über dem Meeresspiegel.
Absoluter Geheimtipp für Familien ist Obertilliach. Denn hier gibt es nicht nur das international renommierte Biathlonzentrum, in dem die Stars des nordischen Sports trainieren, sondern auch den Golzentipp – ein voll beschneiter, kleiner Skiberg, der im Schatten der Langlauf-Prominenz fast in Vergessenheit geraten ist. Die Talabfahrt führt bis ins denkmalgeschützte Dorf mit seinen urigen Holzhäusern, wer zum zweiten Mal hochfährt, den kennt man hier schon. Eltern müssen sich nicht die geringsten Sorgen machen, dass der Nachwuchs verloren geht – auch, wenn sie zwischendurch kurz einkehren und sich einen Pregler genehmigen, den Vater aller Schnäpse, den die Osttiroler schon aus Birnen und Äpfeln brennen, seit sie denken können.
Ähnlich beschaulich geht’s in Kartitsch zu, und auch das Skizentrum Hochpustertal in Sillian mit seinen 45 Pistenkilometern ist noch kompakt und überschaubar. Hier kommen anspruchsvolle Teenager voll auf ihre Kosten – im Snowpark Yellowsnow können sie ihre Grenzen testen und zwischendurch entspannt im 6er-Bubble-Sessellift mit beheizten Sitzen zum Gipfel des 2407 Meter hohen Thurntalers schweben.
Während das Hochpustertal Osttirols beste Berge für Zwerge zu bieten hat, treffen sich Genießer im Defereggental rund um St. Jakob. Dabei ist das Skigebiet Brunnalm mit seinen 52 Pistenkilometern auch für sportlich ambitionierte Gäste interessant – der defRaggn-Snowpark etwa ist Osttirols Hotspot der Snowboarder. Genuss bezieht sich in St. Jakob in erster Linie aufs Drumherum: Auf die Wellnesshotels, in denen sich die Urlauber nach dem Tag auf der Piste rundum verwöhnen lassen können und auf die hervorragende Küche, der ihr Ruf voraus eilt und die urtirolerisch auf der Hütte ebenso überzeugt wie raffiniert im Haubenlokal.
Wer von der Piste zum Shoppen gehen und städtische Infrastruktur mit Szenelokalen genießen möchte, quartiert sich direkt in Lienz ein. Im Zentrum Osttirols mit seinen Bars und dem schon fast italienischen Flair hat man die Wahl zwischen zwei Skigebieten. Das Zettersfeld mit seinen Südhängen – und den Liegestühlen am Berg – ist genial für die Sonnenanbeter unter den Wintersportlern, während am Hochstein echte Herausforderungen warten. Wie wär’s zum Beispiel mal mit der Weltcup-Strecke, auf der die Damen am 28. und 29. Dezember wieder in den Slalomdisziplinen um Hundertstel Sekunden kämpfen? Die legendäre Piste führt von 1988 Metern Höhe bis direkt in die Stadt, die auf 668 Metern liegt. Kids schätzen den Hochstein besonders wegen des Osttirodlers – der neuen Ganzjahresrodelbahn, die in heißen Kurven und je nach Fahrer in rekordverdächtigem Tempo zu Tal führt. Absolut sicher, versteht sich.
Preise
Der Skipass Skihit gilt für alle sieben Skigebiete in Osttirol und ist besonders familienfreundlich. Denn wie nirgendwo sonst in Österreich zahlen auch 18-Jährige hier noch Kinderpreise. In der 6-Tages-Variante kostet der Skihit in der Hauptsaison 198 und in der Nebensaison 182 Euro für Erwachse. Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr zahlen 98 bzw. 91 Euro. Als Pauschalpaket gibt es die komplette Skiwoche mit Übernachtung, Frühstück und 6-Tages-Skipass schon ab 313 Euro pro Person im Doppelzimmer.
Über Osttirol: Osttirol mit der Bezirkshauptstadt Lienz und 32 Gemeinden gliedert sich in vier Regionen: Die Nationalpark-Region Hohe Tauern und das Defereggental im Norden, die Lienzer Dolomiten im Südosten und das Hochpustertal im Südwesten. Staufreie und winterfeste Anfahrt über die Felbertauernstraße; Ski & Fly mit dem Airportshuttle vom Flughafen Klagenfurt bzw. Innsbruck nach Osttirol.
Der ideale Skitag beginnt auf den Osthängen in Kals. Auf die Blauspitze rauf, vier, fünf sportliche Talabfahrten, dann mit der Gondel zur Adlerlounge, dem höchstgelegenen Haubenrestaurant Österreichs (2621 Meter). Sich verwöhnen lassen, während der Blick über 60 Dreitausender schweift. Anschließend zu den Westhängen in Matrei mit der legendären 11,3 Kilometer langen Talabfahrt, nach der die Oberschenkel brennen. Im Großglockner Resort mit seinen 110 Pistenkilometern können Gäste den ganzen Tag lang auf der Sonnenseite schwingen. Das größte Schneeparadies Osttirols, das unter anderem vom ADAC für sein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis ausgezeichnet wurde, öffnet bereits Anfang Dezember. Bis weit in den April hinein können Urlauber im Angesicht des Großglockners, dem mit 3798 Metern höchsten Berg Österreichs, unbeschwerten Pistenspaß genießen. Und dabei nach Herzenslust carven.
Denn auch für breite Schwünge gibt’s im Großglockner Resort genügend Platz. „Eine Aufstiegshilfe bedient immer gleich mehrere Abfahrten – dadurch verteilen sich die Gäste“, erklärt Rupert Tembler. Er ist Leiter der Skischule in Kals und hebt neben den bestens präparierten Pisten besonders die hervorragende Infrastruktur für Familien hervor. Die kleinen Kinder können unten entspannt im Tal lernen, während Oma und Opa nur ein paar Schritte vom Hotel entfernt am Pistenrand zuschauen, und Familien mit schon versierterem Nachwuchs haben oben im Skigebiet die große Auswahl zwischen leichten, mittleren und schweren Pisten. Besonderer Tipp für Könner: Die Varianten, die von der Adlerlounge hinunter zur Mittelstation der Gondelbahn führen. „Grad‘ bei Neuschnee ein absoluter Genuss“, schwärmt Rupert Tembler.
Das Großglockner Resort ist das größte und bekannteste unter den sieben Osttiroler Skigebieten mit ihren insgesamt 350 Pistenkilometern. Was alle verbindet: Die herrliche Lage auf dem Südbalkon der Alpen mit seinen 2000 Sonnenstunden pro Jahr. „Aufgrund der besonderen klimatischen Verhältnisse schneit es bei uns in der Regel schon im Spätherbst kräftig“, erklärt Rupert Tembler. Bis weit ins Frühjahr hinein herrschen optimale Wintersportbedingungen – sogar für Langläufer, denn der Großteil Osttirols liegt zwischen 1000 und 2000 Metern über dem Meeresspiegel.
Absoluter Geheimtipp für Familien ist Obertilliach. Denn hier gibt es nicht nur das international renommierte Biathlonzentrum, in dem die Stars des nordischen Sports trainieren, sondern auch den Golzentipp – ein voll beschneiter, kleiner Skiberg, der im Schatten der Langlauf-Prominenz fast in Vergessenheit geraten ist. Die Talabfahrt führt bis ins denkmalgeschützte Dorf mit seinen urigen Holzhäusern, wer zum zweiten Mal hochfährt, den kennt man hier schon. Eltern müssen sich nicht die geringsten Sorgen machen, dass der Nachwuchs verloren geht – auch, wenn sie zwischendurch kurz einkehren und sich einen Pregler genehmigen, den Vater aller Schnäpse, den die Osttiroler schon aus Birnen und Äpfeln brennen, seit sie denken können.
Ähnlich beschaulich geht’s in Kartitsch zu, und auch das Skizentrum Hochpustertal in Sillian mit seinen 45 Pistenkilometern ist noch kompakt und überschaubar. Hier kommen anspruchsvolle Teenager voll auf ihre Kosten – im Snowpark Yellowsnow können sie ihre Grenzen testen und zwischendurch entspannt im 6er-Bubble-Sessellift mit beheizten Sitzen zum Gipfel des 2407 Meter hohen Thurntalers schweben.
Während das Hochpustertal Osttirols beste Berge für Zwerge zu bieten hat, treffen sich Genießer im Defereggental rund um St. Jakob. Dabei ist das Skigebiet Brunnalm mit seinen 52 Pistenkilometern auch für sportlich ambitionierte Gäste interessant – der defRaggn-Snowpark etwa ist Osttirols Hotspot der Snowboarder. Genuss bezieht sich in St. Jakob in erster Linie aufs Drumherum: Auf die Wellnesshotels, in denen sich die Urlauber nach dem Tag auf der Piste rundum verwöhnen lassen können und auf die hervorragende Küche, der ihr Ruf voraus eilt und die urtirolerisch auf der Hütte ebenso überzeugt wie raffiniert im Haubenlokal.
Wer von der Piste zum Shoppen gehen und städtische Infrastruktur mit Szenelokalen genießen möchte, quartiert sich direkt in Lienz ein. Im Zentrum Osttirols mit seinen Bars und dem schon fast italienischen Flair hat man die Wahl zwischen zwei Skigebieten. Das Zettersfeld mit seinen Südhängen – und den Liegestühlen am Berg – ist genial für die Sonnenanbeter unter den Wintersportlern, während am Hochstein echte Herausforderungen warten. Wie wär’s zum Beispiel mal mit der Weltcup-Strecke, auf der die Damen am 28. und 29. Dezember wieder in den Slalomdisziplinen um Hundertstel Sekunden kämpfen? Die legendäre Piste führt von 1988 Metern Höhe bis direkt in die Stadt, die auf 668 Metern liegt. Kids schätzen den Hochstein besonders wegen des Osttirodlers – der neuen Ganzjahresrodelbahn, die in heißen Kurven und je nach Fahrer in rekordverdächtigem Tempo zu Tal führt. Absolut sicher, versteht sich.
Preise
Der Skipass Skihit gilt für alle sieben Skigebiete in Osttirol und ist besonders familienfreundlich. Denn wie nirgendwo sonst in Österreich zahlen auch 18-Jährige hier noch Kinderpreise. In der 6-Tages-Variante kostet der Skihit in der Hauptsaison 198 und in der Nebensaison 182 Euro für Erwachse. Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr zahlen 98 bzw. 91 Euro. Als Pauschalpaket gibt es die komplette Skiwoche mit Übernachtung, Frühstück und 6-Tages-Skipass schon ab 313 Euro pro Person im Doppelzimmer.
Über Osttirol: Osttirol mit der Bezirkshauptstadt Lienz und 32 Gemeinden gliedert sich in vier Regionen: Die Nationalpark-Region Hohe Tauern und das Defereggental im Norden, die Lienzer Dolomiten im Südosten und das Hochpustertal im Südwesten. Staufreie und winterfeste Anfahrt über die Felbertauernstraße; Ski & Fly mit dem Airportshuttle vom Flughafen Klagenfurt bzw. Innsbruck nach Osttirol.
Dienstag, 8. November 2011
Das neue SoMo-Angebot für 24 Stunden Thermengenuss im Burgenland
Stegersbach inmitten der sanft-hügeligen Landschaft des Südburgenlands ist eine der jüngsten Golf- und Thermenregionen Österreichs. Idyllisch auf einem Hügel gelegen, befindet sich eine der besten Urlaubsadressen für Familien, Golfer und Wellnessgenießer: Das ****Reiter’s Allegria Hotel. Das Motto des Viersternehauses ist „leistbarer Luxus mit vielen Inklusivleistungen“. Das beweist das neue Angebot „SoMo ab 80 Euro“: Bei diesem verlängerten Thermensonntag genießen Erholungsuchende am Sonntag ab neun Uhr die Wärme der Therme, Reiter’s Vollpension und tags darauf am Montag nochmal bis 21 Uhr das volle Thermenprogramm. In den Reiter’s Thermenlandschaften geht die Kälte einfach „baden“: Im wohlig-warmen Thermalwasser, der 2.200 m2 großen Saunalandschaft oder bei einem Uhudler Bad lernen die Gäste die angenehmsten Seiten der kalten Jahreszeit kennen. Mit einem Champagnerbad und einer Kaviarpackung sowie den Kosmetiklinien Phytomer, Ligne St. Barth und Gertraud Gruber sagen die Gäste dem Winterblues ein Schöneres an. Bei jedem Urlaubsangebot ist außerdem die Benutzung der über einen Bademantelgang erreichbaren, hauseigenen Reiter’s Familientherme Stegersbach inklusive. Für einen winterfrischen Ausgleich bietet sich eine Kutschenfahrt durch die sanfte Hügellandschaft an (Dezember bis Februar, ab fünf Personen, zwölf Euro p. P./halbe Stunde) oder die Skigebiete Wechsel und Joglland in nur knapp einer Autostunde Entfernung. Die Kraft des Thermalwassers und die über 300 Sonnentage pro Jahr machen die Thermenregionen Stegersbach zu einem echten Jungbrunnen.
Winter & Wellness ****Reiter’s Allegria Hotel
o Schneeflucht: 5 Tage/4 Nächte VP mit Thermenerlebnis am Anreisetag ab 9.00 Uhr und am Abreisetag bis 21.00 Uhr, alle Allegria-Genussleistungen sowie auf Anfrage bei Verfügbarkeit, außerhalb von Ferienzeiten und Feiertagsterminen, kostenlose Zimmerverlängerung bis 18.00 Uhr – Preise: 2 Erw. im DZ ab 552 Euro, Familienpreis mit Kind bis 2 Jahre ab 644 Euro
o „SoMo“: 1 ÜN inkl. Reiter’s Vollpension und Thermengenuss am Sonntag ab 9.00 Uhr und Montag bis 21.00 Uhr – Preis: ab 80 Euro p. P im DZ
Winter & Wellness ****Reiter’s Allegria Hotel
o Schneeflucht: 5 Tage/4 Nächte VP mit Thermenerlebnis am Anreisetag ab 9.00 Uhr und am Abreisetag bis 21.00 Uhr, alle Allegria-Genussleistungen sowie auf Anfrage bei Verfügbarkeit, außerhalb von Ferienzeiten und Feiertagsterminen, kostenlose Zimmerverlängerung bis 18.00 Uhr – Preise: 2 Erw. im DZ ab 552 Euro, Familienpreis mit Kind bis 2 Jahre ab 644 Euro
o „SoMo“: 1 ÜN inkl. Reiter’s Vollpension und Thermengenuss am Sonntag ab 9.00 Uhr und Montag bis 21.00 Uhr – Preis: ab 80 Euro p. P im DZ
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