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Donnerstag, 29. November 2012

Ski selbst bauen im Österreichurlaub

Ski- und Snowboardfans schätzen Tirols große Auswahl an Skigebieten. Mindestens ebenso vielfältig sind die Möglichkeiten bei der Suche nach einem neuen Ski oder Snowboard. Das kann unter Umständen mühsam werden: mal ist der Traumski zu kurz oder das Design unpassend, mal ist das Wunsch-Snowboard schlichtweg vergriffen. Michael Freymann macht sich diesen Umstand zunutze. Er bietet in Innsbruck Seminare an, bei denen die Teilnehmer unter fachmännischer Anleitung ihre persönlichen Wunsch-Skier und Snowboards gestalten können. Ski Innsbruck.
Ein leerstehendes Geschäft mit neu eingerichteter Werkstatt irgendwo in Innsbruck, mit Blick hinauf zur über 2.000 Meter hohen Nordkette. In der Werkstatt wird an diesem sonnigen Oktobertag geschliffen, geklebt und gehobelt. Es klingt wie beim Tischler, es sieht aus wie beim Tischler. Mit dem kleinen Unterschied, dass die Seminarteilnehmer hier keine Möbel, sondern Skier und Snowboards bauen. Gernot, ein 65-jähriger Frauenarzt aus Deutschland ist über 800 Kilometer weit mit dem Auto gefahren, um seinen persönlichen Ski zu bauen: „Meine Frau hat mir dieses Skibauseminar geschenkt. Ich fahre gern abseits der Pisten und engagiere mich in meiner Freizeit als Begleitperson bei Schulskikursen. Dabei übernehme ich oft die Gruppe derjenigen, die gerne abseits der Piste fahren. Mein Ski soll also auf der Piste und besonders im Gelände gut fahren.“ Auch über das Design seines Wunsch-Skis hat er sich Gedanken gemacht. Das Logo auf seiner Visitenkarte ließ er vorab vervielfältigen und auf ein so genanntes Design-Fleece drucken.
Hans aus Bayern bekam das Skibauseminar ebenfalls geschenkt: „Meine Freunde und ich sind jedes Jahr auf unserer Hütte in Hochfügen. Sie haben mir zum 50er dieses besondere Geschenk gemacht.“  Aus diesem Grund verewigt Hans auch ein Foto der Hütte und die Gesichter seiner Feunde auf dem Ski. Keine Idee sei zu abwegig, alles sei möglich, erklärt der heutige Seminarleiter Eric Haufe: „Es ist unglaublich, wie kreativ die Leute bei der Auswahl ihrer Designs und der Art des Skis sind, den sie bauen möchten.“
Ein Skibauseminar – das klingt ein bisschen verrückt. Aber wenn Michael Freymann, der die Innsbrucker Skibauworkshops ins Leben gerufen hat, erklärt, weshalb er selbst Ski baut und das auch anderen beibringt – dann macht es irgendwie Sinn. „Ski selbst bauen – das gibt es in Amerika bereits seit 25 Jahren, die Szene dort ist recht groß. Ich bin selbst leidenschaftlicher Skifahrer und habe für Skifirmen und Skimagazine unzählige Skier getestet. Durch diese Arbeit habe ich begonnen, mich zu fragen, wie so ein Ski eigentlich aufgebaut ist und funktioniert. Bekannte von mir haben in Bayern selbst Skibauseminare gegeben, bei denen ich dann anfing, mitzuarbeiten. So hat mich das Virus gepackt,“ sagt Michael.
Inzwischen schleifen die Workshop-Teilnehmer Holzbretter, die später den Kern ihrer Skier bilden. „Wir verwenden Eschenholzkerne, die sind stabverleimt. Esche ist schwingungsarm, hat durch seine langen Fasern ein gutes Rückstellverhalten und kann die Spannung im Ski recht gut halten,“ erklärt Michael und schaut in Richtung seines Kollegen Paul, der mittlerweile das Marketing der Skibauseminare übernimmt. Der gebürtige Amerikaner ist eigentlich Software-Entwickler und hat vergangenes Jahr eines von Michaels Skibauseminaren besucht: „Mit den Skiern, die ich letztes Jahr mit Michi gebaut habe, war ich inzwischen zweimal am Stubaier Gletscher und viermal im Kühtai. Ständig haben mich die Leute beim Skifahren darauf angesprochen, woher ich die habe. Es war fantastisch!“

„Bei uns ist jeder Ski individuell“
So verschieden wie die Teilnehmer der Seminare sind auch die Skier, die sie dort bauen. „Von ultrabreiten Tiefschnee-Skiern mit 140 Millimetern Mittelbreite bis zum Slalom-Carver ist alles dabei,“ so Michael Freymann. Er erkennt derzeit einen leichten Trend Richtung Tourenski. „Da sind wir eigentlich gut dabei, weil unsere Ski relativ leicht sind.“ So einfach wie möglich – das ist die Devise, die Michael bei seinen Seminaren verfolgt. „Ich vergleiche das gerne mit Weltcup-Rennskiern. Die haben auch einen sehr schlichten, einfachen Sandwich-Aufbau. Skier, in denen Carbon drin ist, sind zwar extrem leicht, allerdings wirkt sich dieser Werkstoff schlecht auf deren Fahreigenschaften aus. Deshalb bauen wir unsere Skier im Sandwich-Verfahren, das heißt: Belag, Fiberglas, Kern, Fiberglas, Deckschicht.“ Ob Holzfurnier oder Kunststoff als Deckschicht – das hängt ganz vom Geschmack des Seminarteilnehmers ab. Bei den Skibauseminaren in Innsbruck wurden inzwischen etwa 150 Paar Ski Marke Eigenbau angefertigt. „Bei uns ist jeder Ski, den man baut, ein individuelles Produkt. Sei es die Art des Shapes oder sei es das Design. Das ist einzigartig,“ sagt Michael.

Honigkuchenpferde und Flachland-Skifirmen
So einzigartig wie das Aussehen selbstgebauter Skier ist auch der Standort des Skibauseminar-Anbieters, der inzwischen auf den Firmennamen „SPURart“ hört. Michael Freymann erklärt, weshalb seine Wahl auf Innsbruck fiel: „Wenn man eine Skifirma gründet, dann muss die in Innsbruck sein. Das war für mich eigentlich von vornherein sonnenklar. Innsbruck ist nun mal im Herz der Alpen – also die einzige Stadt, die mitten in den Bergen ist und noch dazu umgeben von perfekten Skigebieten. Ich habe mich immer schon gewundert, warum alle Skibaufirmen im Flachland sind. Fischer ist zum Beispiel in Ried, Head ist in Vorarlberg [Kennelbach nahe dem Bodensee, Anm.d.R.], Völkl im bayrischen Wald – da kann man aber nirgends Skifahren. Das macht für mich überhaupt keinen Sinn.“
Anfang Oktober 2012 fand das erste Skibauseminar dieser Saison statt, weitere Kurse gibt es bis März 2013 fast jede Woche. Ab Dezember bietet Michael Freymann mit seiner Firma SPURart auch Workshops für den Bau individueller Snowboards an: „Die Bauweise von Snowboards ist ein bisschen anders, gerade was die Inserts für die Bindung betrifft. Um das für acht Leute so hinzukriegen, dass die Boards innerhalb eines Wochenendes fertig sind, haben wir inzwischen auch schon sehr gut im Griff. Innsbruck ist auch eine Snowboard-Stadt. Hoffentlich fahren viele Leute bald mit unseren Brettern“.  Die beiden Deutschen Gernot und Hans halten ihre neuen, selbstgebauten Skier am Ende des Wochenendes glücklich in ihren Händen. „Die Teilnehmer grinsen am Ende immer wie Honigkuchenpferde, wenn sie ihre fertigen Skier sehen,“ sagt Seminarleiter Eric, selbst mit einem Lächeln im Gesicht.

Dienstag, 6. März 2012

Österreich Urlaub im Mostviertel

Die Moststraße weckt Frühlingsgefühle
Mit genussvollen Festen feiert man an der Moststraße im niederösterreichischen Mostviertel von April bis Juni den Mostfrühling. Spannende Einblicke gibt die Ausstellung „Leben im Vierkanthof – wo Bauern und Mönche beten und arbeiten“, die das Stift Seitenstetten anlässlich seines 900-Jahr Jubiläums zeigt. „In Fluss“ ist Thema des Viertelfestivals Niederösterreich, das 2012 das Mostviertel bespielt.

Feiern und genießen: Der Mostfrühling
Im April, wenn die vielen tausend Birnbäume entlang der rund 200 Kilometer langen Moststraße in voller Pracht aufblühen, beginnt ein genussvoller Festreigen. Bis in den Juni hinein laden Gemeinden, Wirte und Ausflugziele hinaus in die schöne Natur und zu kulinarischen Entdeckungen. Im Mittelpunkt stehen die vorwiegend sortenreinen Birnenmoste, für die das Mostviertel so bekannt ist. Das frühlingsfrische Getränkesortiment umfasst außerdem fruchtige Säfte und edle Brände. Dazu speist man Spezialitäten aus der Heurigenküche und Gerichte, denen der Most und die Birnen eine besondere Note verleihen.
Feierlicher Höhepunkt im Mostfrühling ist der „Tag des Mostes“ am 29. April: Moststraße-Heurige, Moststraße-Wirte, die Mostbarone, Ausflugsziele und Orte laden zu Verkostungen, gemütlichem Beisammensein bei Musik, geführten Wanderungen und Rallyes. Bei den Moststraße-Ab-Hof-Betrieben kann man die verschiedenen Köstlichkeiten an Ort und Stelle kaufen.

Entdecken und urlauben: Hinaus in den Frühling
Wer sich genauer mit den Besonderheiten der Mostviertler Birnen befassen möchte, für den ist das MostBirnHaus in Stift Ardagger ein gutes Ziel. Die ansprechend gestaltete Ausstellung mit interaktiven Stationen informiert über den Weg der Birne vom Baum bis ins Glas. Führungen und Verkostungen von exquisiten Birnenmosten und Destillaten bietet die Mostelleria in Öhling an.

Verkostungen und Besichtigungen lassen sich gut mit genussvollen Urlaubstagen kombinieren. Regionstypisch wohnt man zum Beispiel bei einem der Mostviertler Genießerzimmer-Gastgeber. Neun dieser zertifizierten Häuser liegen an der Moststraße, vom Bauernhof bis zum gediegenen 4-Sterne-Hotel.

Radfahren und E-Biken: Die Moststraße erkunden
Mit dem Fahrrad erkundet man das blühende Land auf angenehme Weise. Zahlreiche Radrouten verlaufen vorbei an den Streuobstwiesen durchs sanfte Hügelland und zu schönen Aussichtspunkten. Wer sich die Anstiege erleichtern möchte, kann neuerdings E-Bikes ausleihen, zum Beispiel beim Panoramagasthof Mitterböck in St. Michael bei St. Peter in der Au und im RelaxResort Kothmühle in Neuhofen an der Ybbs. Zum Einkehren bieten sich die Moststraße-Heurigen und Moststraße-Wirtshäuser an.
Über die schönsten Touren und E-Bike-freundliche Betriebe, wo man sein Rad aufladen kann, informiert die MostRadCard, die es kostenlos bei Mostviertel Tourismus gibt.

Beten und arbeiten: Stift Seitenstetten feiert 900 Jahre
Mit einem Rückblick auf eine aufregende Geschichte und genussvollen Festen feiert das Stift Seitenstetten an der Moststraße sein 900-jähriges Bestehen. Interessante Einblicke gibt die Ausstellung „Leben im Vierkanthof – wo Bauern und Mönche beten und arbeiten“ vom 28. April bis 4. November. Die Schau beeindruckt mit verschiedensten Facetten, die einerseits Einblick ins Klosterleben gewähren, aber auch den Blick auf das Mostviertel schärfen.

Der Veranstaltungsreigen um 900 Jahre Stift Seitenstetten beginnt mit der Birnbaumblüte Ende April und erstreckt sich bis in den Herbst, wenn die Mostbirnernte die Mostviertler Heurigentische reicht aufdeckt. Das Programm reicht von der Präsentation eines neuen Vierkanter-Bildbandes über ein Konzert des Jägerchors, von der Goldhauben-Wallfahrt bis zum Vierkanterkabarett.

Bewegen und verändern: Das Viertelfestival Niederösterreich
Jedes Jahr bespielt das Viertelfestival Niederösterreich ein anderes Viertel in Niederösterreich. Vom 12. Mai bis 12. August ist das Mostviertel Schauplatz von rund 70 Veranstaltungen. Unter dem Motto „In Fluss – analysieren, bewegen, verändern“ wird ein bewegtes wie auch bewegendes Programm geboten. Die von einer namhaften Jury ausgewählten Projekte befassen sich künstlerisch mit den Besonderheiten der Region. Im Vordergrund stehen Außergewöhnliches und die Freude am Experiment.

Dienstag, 8. November 2011

Das neue SoMo-Angebot für 24 Stunden Thermengenuss im Burgenland

Stegersbach inmitten der sanft-hügeligen Landschaft des Südburgenlands ist eine der jüngsten Golf- und Thermenregionen Österreichs. Idyllisch auf einem Hügel gelegen, befindet sich eine der  besten Urlaubsadressen für Familien, Golfer und Wellnessgenießer: Das ****Reiter’s Allegria Hotel. Das Motto des Viersternehauses ist „leistbarer Luxus mit vielen Inklusivleistungen“. Das beweist das neue Angebot „SoMo ab 80 Euro“: Bei diesem verlängerten Thermensonntag genießen Erholungsuchende am Sonntag ab neun Uhr die Wärme der Therme, Reiter’s Vollpension und tags darauf am Montag nochmal bis 21 Uhr das volle Thermenprogramm. In den Reiter’s Thermenlandschaften geht die Kälte einfach „baden“: Im wohlig-warmen Thermalwasser, der 2.200 m2 großen Saunalandschaft oder bei einem Uhudler Bad lernen die Gäste die angenehmsten Seiten der kalten Jahreszeit kennen. Mit einem Champagnerbad und einer Kaviarpackung sowie den Kosmetiklinien Phytomer, Ligne St. Barth und Gertraud Gruber sagen die Gäste dem Winterblues ein Schöneres an. Bei jedem Urlaubsangebot ist außerdem die Benutzung der über einen Bademantelgang erreichbaren, hauseigenen Reiter’s Familientherme Stegersbach inklusive. Für einen winterfrischen Ausgleich bietet sich eine Kutschenfahrt durch die sanfte Hügellandschaft an (Dezember bis Februar, ab fünf Personen, zwölf Euro p. P./halbe Stunde) oder die Skigebiete Wechsel und Joglland in nur knapp einer Autostunde Entfernung. Die Kraft des Thermalwassers und die über 300 Sonnentage pro Jahr machen die Thermenregionen Stegersbach zu einem echten Jungbrunnen.

Winter & Wellness ****Reiter’s Allegria Hotel
o Schneeflucht: 5 Tage/4 Nächte VP mit Thermenerlebnis am Anreisetag ab 9.00 Uhr und am Abreisetag bis 21.00 Uhr, alle Allegria-Genussleistungen sowie auf Anfrage bei Verfügbarkeit, außerhalb von Ferienzeiten und Feiertagsterminen, kostenlose Zimmerverlängerung bis 18.00 Uhr – Preise: 2 Erw. im DZ ab 552 Euro, Familienpreis mit Kind bis 2 Jahre ab 644 Euro

o „SoMo“: 1 ÜN  inkl. Reiter’s Vollpension und Thermengenuss am Sonntag ab 9.00 Uhr und Montag bis 21.00 Uhr – Preis: ab 80 Euro p. P im DZ

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Österreich Urlaub: Advent in Tirol

"Advent in Tirol" – das sind sieben ganz besondere Adventmärkte, die dazu einladen, den Zauber der Bergweihnacht intensiv zu erleben. Gemeinsam werben die Märkte in diesem Advent auch für die umweltfreundliche, stressfreie Anreise mit der Bahn – "Adventzuckerl" natürlich inklusive.

Für viele Dinge konnten sich die Menschen in Tirol früher nur im Winter Zeit nehmen, denn der Sommer war von früh bis spät von harter Arbeit auf den Feldern und Almen geprägt. Spinnen und Weben, Schnitzen und vieles mehr waren die Arbeiten der langen Wintermonate.

Wer ein wenig in diese längst versunkene Welt eintauchen und die Adventzeit in den Bergen ganz besonders intensiv erleben möchte, für den ist ein Besuch auf einem der Märkte, die sich zur Gruppe „Advent in Tirol“ zusammengeschlossen haben, genau richtig. Innsbruck, Hall, Imst, Kufstein, Lienz, Mayrhofen und Rattenberg machen den Zauber der Bergweihnacht lebendig und laden Groß und Klein ein, sich im Advent Tirol bei Kiachl, Glühwein & Co. auf die schönste Zeit des Jahres einzustimmen und in Ruhe schöne Geschenke für liebe Menschen auszusuchen.

Die 7 Märkte, die zum Teil zu den traditionellsten Tirols zählen, bieten den Besuchern höchste Qualität: Alle Mitglieder müssen einen strengen Kriterienkatalog erfüllen, in dem z.B. nicht nur das äußere Erscheinungsbild, sondern auch das Angebot der Verkaufsstände geregelt ist. Aus den Lautsprechern dudelt keine Kaufhausmusik in der Endlosschleife, sondern erklingen echte, alpenländische Weihnachtsweisen. Dass die Adventzeit vor allem für die kleinsten Besucher etwas ganz besonderes darstellt, weiß man bei „Advent in Tirol“ natürlich genau – mindestens einmal pro Woche gibt es auf jedem Markt besondere Kinderprogramme.

Stressfreie und günstige Anreise: Einfach-raus-Ticket
Gemütlich mit der Bahn zu den stimmungsvollsten Christkindlmärkten
Dafür, dass der Besuch der Märkte und Veranstaltungen für die Besucher schon bei der Anreise zur echten Auszeit vom Alltag wird, sorgt in diesem Jahr erstmals eine Kooperation mit der ÖBB. Mit dem „Einfach-raus-Ticket“ können bis zu 5 Personen gemeinsam zum Sonderpreis innerhalb von Österreich bequem an- und wieder abreisen, und als besonderes „Adventzuckerl“ gibt es auf jedem der Märkte mit diesen Tickets eine besondere Vergünstigung.

Genauso wichtig wie die einheitliche Qualität ist den Märkten aber die Individualität hinsichtlich des Angebots.

Fernab von vorweihnachtlichem Trubel lädt die wunderschöne mittelalterliche Stadt RATTENBERG zum Advent im Kerzenschein. An den vier Adventsamstagen erstrahlt die kleinste Stadt Österreichs ausschließlich im Schein von Kerzen, Fackeln und offenem Feuer und bietet ein Programm, das mit einprägsamer Musik, hochwertigen Angeboten der örtlichen Geschäfte und regionaler Kulinarik seit bereits mehr als 10 Jahren Einheimische und Gäste begeistert.

Termine & Öffnungszeiten:
Adventsamstage (26.11., 3.12., 10.12, 17.12): 14.00 – 16.00 Uhr Kinderprogramm, 15.00 Uhr Musikalisches Nachmittagsprogramm mit Künstlern & Schülern, 16.30 Uhr Rattenberger Herbergsuche
Ab 17.00 Uhr: Hauptprogramm auf der Bühne
8.12.: Stiller Advent ab 16.00 Uhr

In KUFSTEIN verzaubert die Adventzeit den Stadtpark und die Festung: Besonders auf der Festung Kufstein, in der die Kasematten und die Festungsarena zur weihnachtlichen Zauberwelt werden, erleben die Besucher traditionelle Handwerkskunst: Vom Drechsler über den Kerzenzieher bis hin zum „Doggelmacher“ („Doggeln“ sind die traditionellen Filzhausschuhe, mit denen die Bauern früher sogar schnell in den Schnee hinausgehen konnten, weil sie so stabil sind) reicht die Palette. Im Stadtpark gibt es neben netten Geschenkideen und traditionellen Schmankerln viel Abwechslung für die kleinsten Besucher, und, zahlreiche weitere besondere Adventideen und attraktive Paketangebote gibt es in den Adventhotels.

Termine & Öffnungszeiten:
Weihnachtszauber auf der Festung : Adventwochenenden (26./27.11, 3./4.12., 10./11.12, 17./18.12) 11.00 – 18.00 Uhr
Weihnachtsmarkt im Stadtpark: 25.11. – 11.12. und 16.12. – 22.12. ab 14.00 Uhr (Wochenende & Feiertag) bzw. 15.00 Uhr.

In IMST heißt es „Gemma Krippele schaugn’“: Früher machte man sich zum Besuch in die benachbarten Bauernstuben auf, um die beeindruckenden Zeugnisse der Volksfrömmigkeit, aber auch der großen Handwerkskunst der Erbauer zu bewundern. In Imst können Besucher diese Tradition auf neue Art erleben. Der Imster Krippenpfad führt zu ausgewählten Orten und Plätzen, an denen besondere Krippenberge des Krippenbauvereins in der klassisch-alpenländischen wie auch in der orientalischen Variante ausgestellt sind.

Termine & Öffnungszeiten:
Weihnachtsmarkt: 25.11. - 23.12., 17.00 bzw. 14.00 Uhr (Wochenende & Feiertag) – 21.00 Uhr
Krippenpfad: 25.11. – 08.01.
Kunststrasse: 25.11. – 23.12., Öffnungszeiten lt. Programm
Adventabende in der Pfarrkirche Imst: 26.11., 30.11., 03.12., 07.12., 10.12., 14.12., 17.12., 23.12.2011 jeweils von 17.00 bis 18.00 Uhr

In HALL beeindruckt schon allein die Kulisse des Adventmarkts: Sterne und weihnachtliche Symbole lassen die Stadt erstrahlen, und ein ganz besonderer Glanz liegt über den mittelalterlichen Gässchen der Haller Altstadt, wenn auf den Häuserfassaden die ersten projizierten Adventkalenderzahlen eingefärbt erscheinen. Je näher das Fest rückt, umso mehr wird der Obere Stadtplatz in
weihnachtliches Licht getaucht, und die Wartezeit auf den Heiligen Abend so nicht nur für die kleinsten Besucher eindrucksvoll verkürzt.

Termine & Öffnungszeiten:
25.11. – 24.12., 15.00 - 20.00 Uhr (Samstag & 8. 12. ab 10.00 Uhr, Sonntag ab 13.00 Uhr, 24. 12. 10.00 – 13.00 Uhr) bzw. Gastronomie bis 21.00 Uhr.

Die INNSBRUCKER BERGWEIHNACHT vereint gleich 5 Märkte, die für ganz unterschiedliche Interessen weihnachtliche Erlebnisse bieten: In der Maria-Theresien-Straße, auf der Hungerburg und in Wilten erwarten die „jüngsten“ ihre Gäste. Auf dem Marktplatz und vor allem in der Altstadt ist das traditionelle Marktgeschehen zuhause: Der Christkindlmarkt, dessen Wahrzeichen der übergroße Christbaum direkt unter dem Goldenen Dachl darstellt, ist schon seit fast 40 Jahren der vorweihnachtliche Treffpunkt der Stadt, und lässt mit den überlebensgroßen Figuren in der Märchen- bzw. der Riesengasse vor allem Kinderaugen strahlen.

Termine & Öffnungszeiten:
Christkindlmarkt Altstadt: 15.11.– 23. 12., 11.00 – 20.00 Uhr
Christkindlmarkt Marktplatz: 15.11.-23.12., 11.00 – 21.00 Uhr
Christkindlmarkt Maria-Theresien-Straße: 25.11.-06.01., 11.00 – 20.00 Uhr (24.12. bis 15.00 Uhr, 25.12. geschlossen)
Christkindlmarkt Hungerburg: 25.11.-27.11., 02.12. – 04.12., 08.12. – 11.12., 16.12.-18.12., jeweils 12.00 – 19.00 Uhr
Christkindlmarkt Wilten: 28.11.-23.12., Mo-Fr 16.00-20.00 Uhr

In MAYRHOFEN, das seit diesem Jahr zur Gruppe gehört, ist der Advent im Wald zu Hause. Mit dem Fußmarsch durch den romantischen „Scheulingwald“ stellt sich fast von selbst vorweihnachtliche Stimmung ein. Auf dem Platz selber kann man sich in feinen Blockhütten wie in einer Stube bequem hinsetzen, sich in Decken kuscheln und das Programm genießen, das von traditionellen Zillertaler Weihnachtsliedern über Theatervorführungen bis hin zum Besuch der Klöpfelsäner reicht.

Termine & Öffnungszeiten:
25/26.11., 02./03.12., 08./09./10.12., 16./17.12.: 17.00 – 21.00 Uhr

In Osttirol verzaubert einer der Tiroler Adventmärkte mit der längsten Tradition seine Besucher in LIENZ. Kunstvoll dekorierte Stände, Feuerstellen und der Duft von Lebkuchen, Kiacheln, und Glühwein laden zu besinnlichen Stunden. Besonderes Highlight ist der übergroße Adventkalender am Rathaus, das sich mit exakt 24 Fenstern ideal dafür eignet. Abends startet der Nachtwächter – ganz leicht an seinem Umhang und seiner majestätischen Hellebarde zu erkennen – zu seinen Rundgängen am Lienzer Adventmarkt.

Termine & Öffnungszeiten:
25.11. – 24.12., 15.00 – 21.00 Uhr (Freitag-Sonntag & 8. Dezember ab 10.00 Uhr, 24.12. 09.00-13.00 Uhr)

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Fisser Blochziehen ist jetzt UNESCO Kulturerbe

Das alle vier Jahre stattfindende „Blochziehen“ im Tiroler Dorf Fiss ist jetzt in das Nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Österreich aufgenommen worden. Damit wird eine Veranstaltung ausgezeichnet, die sich über Jahrhunderte hinweg in fast unveränderter Form erhalten hat. Seinen Namen verdankt der Fisser Fasnachtsbrauch dem Bloch, einem 35 Meter langen Zirbenstamm. Er repräsentiert einen Pflug, der die Felder für die Aussaat aufbricht und damit den Frühlingsanfang einläutet. Beim Festtagsumzugs wird der Bloch auf einem geschmückten Holzschlitten von den Bärentreibern (Symbol der Naturbändiger), den Mohrelen sowie den Bauern und Handwerkern durch das Dorf gezogen. Am Ende des Stammes sorgt der Schwoaftuifl (Schweifteufel) für Belustigung bei den Zuschauern. Von der Versuchung geleitet, den Zug zu stoppen, tanzt er mit verrückten Einfällen um den Bloch herum und zieht mit einem befestigten Seil den Bloch entgegen der Fahrtrichtung. Unterstützung erhält er von seinen schaurigen Hexen mit ihrem wilden Geschrei und fuchtelnden Besen. Seine Gehilfinnen verkörpern die bösen Dämonen und den bitteren Winter, der den Menschen auf dem Hochplateau von Fiss noch vor  ein paar Jahrzehnten gehörig zu schaffen machte. Das nächste Blochziehen findet am 26. Januar 2014 statt.

Donnerstag, 22. September 2011

Adlerfest in Tirol

Der 9. Oktober 2011 steht in Hoch-Imst wieder ganz im Zeichen des „Königs der Lüfte“. Beim „Tiroler Adlerfest“ verspricht ein abwechslungsreiches Programm jede Menge Unterhaltung für die ganze Familie.
Nach dem großen Erfolg der vergangenen Jahre laden Wirte, Bergbahnen Imst, Alpine Coaster und die Ferienregion Imst am 9. Oktober 2011 zum „5. Tiroler Adlerfest“ nach Hoch-Imst. Das große Fest am namensgebenden Tiroler Weitwanderweg „Adlerweg“ verspricht mit seinem abwechslungsreichen
Programm auch heuer wieder Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie.
Auch Informatives wird geboten: So lässt sich im Rahmen eines geführten „Geologischen Streifzuges“ die faszinierende Rosengartenschlucht neu erkunden (Start ist um 10 Uhr bei der Johanneskirche in Imst). Gemäß dem Titel des Fests kommt man im Bereich der Untermarkter Alm dem Steinadler hautnah. Bei Flugvorführungen um 12.30 Uhr und 13.30 Uhr spannt der imposante Greifvogel seine Flügel aus. Hoch hinaus geht es auch beim Kletterturm in Hoch-Imst (11 bis 17 Uhr) und bei der Kletterdemo am Latschenturm (13 bis 16 Uhr). Dort entführt außerdem die Bergrettung Imst von 11.30 bis 16 Uhr interessierte Festgäste in ihre Welt.

Unterhaltung für Groß und Klein
Musikalische Unterhaltung gibt’s von 11 bis 14 Uhr beim Frühschoppen bei der Untermarkter Alm oder auf der Muttekopfhütte bei Wildbret und Live-Musik (11 bis 18 Uhr). Ein besonderes Highlight ist auch heuer wieder das Konzert der Stadtmusikkapelle Imst unter der Leitung von Hermann Delago bei der Untermarkter Alm (14 bis 16 Uhr).

Auch die kleinen Festgäste sind bestens unterhalten: Bei der Latschenhütte können sich Nachwuchs-Künstler mit dem Bemalen von Steinen kreativ ausleben (11 bis 14 Uhr). Beim Kinderschminken (10 bis 17 Uhr) und Ponyreiten (12 bis 17 Uhr) in Hoch-Imst oder beim Spielebus und Clown Leonardo (12 bis 16 Uhr) bei der Untermarkter Alm sind Kinder gut aufgehoben. Und bei der „Mutte-Hochgebirgs-Olympiade“ (von 11 bis 15 Uhr auf der Muttekopfhütte) kommen kleine Bergfexe ganz groß raus.

Mit dem „Adlerticket“ bieten die Imster Bergbahnen ein besonderes Zuckerl: Um zehn Euro können am Sonntag, 9. Oktober 2011, die 1. und 2. Sektion der Imster Bergbahnen unbegrenzt genutzt werden. Der kostenlose Shuttle bringt Festgäste außerdem bequem von der Sparkasse Imst nach Hoch-Imst.

Mittwoch, 14. September 2011

Österreich Urlaub: Almabtrieb im Alpbachtal

Gleich an zwei Samstagen - 24.September und 01.Oktober 2011 - wird die Rückkehr des Alm-Viehs beim Reither Almabtrieb mit Schmankerl vom Tiroler Bauernmarkt und einem ausgelassenen Kirchtagsfest gefeiert.
Buntgeschmückte Kühe, Handwerkskunst und echte Tiroler Schmankerl machen den Reither Almabtrieb zu einem besonderen Tag im bäuerlichen Jahreslauf. Der Abschied von der Alm wird hier an gleich zwei Samstagen, dem 24.September und 01.Oktober 2011, bei einem großen Fest gefeiert.
Der Reither Almabtrieb ist eine der traditionsreichsten Veranstaltungen dieser Art in Tirol. Neben den bunt geschmückten Kühen, die ihren letzten Weg von der Alm direkt durch das Dorf Reith nehmen, zeigen Bauern- und Handwerker ihr traditionsreiches Kunsthandwerk. Seit nun fast 30 Jahren wird dieses Fest an zwei Samstagen gefeiert. Dabei ist jedoch zu erwähnen, dass jeden Samstag andere Bauern mit ihrem Vieh heimfahren. Bereits um 10 Uhr beginnt das Festtreiben mit dem Einzug der Musikkapelle und einem Platzkonzert.
Über 40 verschiedene Handwerkssparten sind auf dem Marktplatz des Blumendorfes versammelt. Dabei reichen die traditionsreichen Handwerkskünste vom Federkielsticken, Korbflechten und Hutmachen bis hin zum Seifensieden und Goldsticken.
Das Kirchtagsfest sorgt für Unterhaltung, Speis und Trank mit zahlreichen Verpflegungsständen und vier Musik-Bühnen sowie vagabundierenden Alphornbläsern und "Goaslschnalzern". Ab ca. 12 Uhr werden die ersten bunt geschmückten Kühe durch das Ortszentrum gehen.

Programm: Einmarsch und Konzert der Bundesmusikkapelle Reith im Alpbachtal
» Tiroler Spezialitäten und Hausmannskost
» Tanz und Unterhaltungsmusik verschiedener Musikgruppen
» Handwerkermarkt mit Vorführung von über 40 Handwerksarten
» Rottacher Goaslschnalzer und Alphornbläser
» Tombola mit jeweils 1.000 Preisen, Hauptpreis E 350,-- in bar
» Ab Mittag zieht das geschmückte Almvieh durch das Dorf